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PARTNER

 

 

RecifEscola
Verein zur Unterstützung von Schulprojekten im Nordosten Brasiliens

Der Verein RecifEscola hat sich zum Ziel gesetzt,
Schulen im Nordosten Brasiliens zu gründen, sie
in Partnerschaft mit den lokalen Behörden (50:50)
zu betreiben und möglichst viele Kinder dem Ab-
schluss der Grundschule entgegenzuführen. El-
tern-Schulung, Werkunterricht, medizinische und
Dental-Betreuung, Vermittlung (einschliesslich 
Anschluss an das Computerzeitalter) gehören
zum Programm. Die Schweizer Sektion bemüht
sich um Unterstützung und Mittelbeschaffung; die
brasilianische Schwestersektion beaufsichtigt die
Aktivitäten vor Ort. Beabsichtigt ist ein späteres
Anschlussprogramm in die gewerbliche Berufs-
ausbildung. 

www.recifescola.com.br

Was bisher entstand:
IGARASSU PE

Im Jahre 2000 schloss „RecifEscola“ mit der Gemeindeverwaltung In Igarassu ein Abkommen, welches eine partnerschaftliche Zusammenarbeit beim Aufbau einer Grundschule im Quartier Rubina definierte. „RecifEscola“ erhielt die Garantie, dass die Prefeitura für jeden vom Verein investierten Franken eine Gegenleistung in gleicher Höhe, jedoch in Naturalien (z. B. in Form von Arbeitskräften, Material) erbringen würde. Der Verein erhielt ein Grundstück von 2000 m2 und sofort wurde mit dem Bau des Schulgebäudes begonnen. Wir haben dort rund 100.000 SFR investiert und damit eine verhältnismässig moderne Unterrichtsstätte mit einer Infrastruktur, über welche vergleichbare andere Schulen nicht verfügen, aufgebaut (Computer mit Internetanschluss, Bibliothek, Modellgärten, Fotoatelier, Tanzunterricht etc. ).
Seit 2002 funktioniert die „Escola Albin Stahli“ und es werden dort 600 Schüler unterrichtet, die sonst keine adäquate Ausbildungsmöglichkeit hätten. Am Abend findet Erwachsenenalphabeti- sation statt, an den Wochenenden werden unentgeltiche Kurse der unterschiedlichsten Art an-angeboten. Die „Albin Stahli“ ist viel mehr geworden als eine eigentliche Schule: wir haben in einem sehr armen Gebiet ein Gemeindezentrum geschaffen, das der Bevölkerung auch Lebens-hilfe und viel anderes darüber hinaus anbietet.
Auf dem Bankkonto liegen zurzeit 180.000 R$ (ca. 90.000 SFR), welche uns die Regierung für den Bau eines Sportplatzes überlassen hat. Damit „steht“ die Schule und es ist nun soweit, dass wir „Igarassu“ in die Selbständigkeit entlassen und uns

auf andere Aufgaben konzentrieren können. Natürlich werden wir die Entwicklung in der Rubina auch weiterhin unterstützen und freundschaftlich begleiten: es wird immer wieder Bedürfnisse geben, welche die Prefeitura nicht abdecken können wird. Aber eine tägliche Präsenz von „RecifeEscola“ in Igarassu ist nicht mehr nötig.

Was entsteht:
ITAPISSUMA PE

Seit längerer Zeit ist der Schweizer Verein „RecifEscola“ Eigentümer eines Grundsttückes
von rund 2.000 m2 auf dem Gelände „Loteamento das crianças“ in Itapissuma (einer Neben-gemeinde von Igarassu). Vor zwei Jahren haben wir nun (auch beflügelt vom schönen Erfolg in Igarassu) mit der Gemeindeverwaltung von Itapissuma einen Vertrag analog demjenigen in Iga-rassu abgeschlossen. Wir sind dabei, die erste von drei Bauetappen zu realisieren. Enstehen wird die Schule „Mathilde Stahli“, ein Erziehungszentrum mit Unterrichtsräumen, einer Mensa, Bib-liothek, Computersaal, Zahnarzt- und Arztstation. Es soll wiederum eine Institution ins Leben gerufen werden, welche nicht nur den Kindern, sondern auch den be-dürftigen Erwachsenen, die in unmittelbarer Nachbarschaft der Schule, in Favelas, wohnen, Lebenshilfe und Unterstützung in vielen schwierigen Situationen anbieten wird. Da wir in Itapissuma bereits beim Bauen sind, ist die Gemeindeverwaltung verpflichtet, nun auch ihren Part zu erfüllen: sie wird „RecifEscola“ ein direkt an unser Terrain angrenzendes Grundstück in der Grösse des unseren (etwa 2.000 m2) schen-ken. Ein idealer Ort für die Errichtung eines grosszügigen Sportplatzes, der aus pädagogischer Sicht ein absolutes „must“ ist.

 

Wir hoffen, bis Ende 2008 einen Drittel der geplanten Struktur fertig gebaut zu haben. Sofort
soll dann hier der Unterricht aufgenomen werden. Die Finanzierung dieser ersten von drei Bau-etappen ist gesichert, für die Fertigstellung der beiden anderen sind noch keine Mittel garantiert und wir suchen deshalb dringend Sponsoren, die bereit sind, sich mit je 15.000 Euros an unserem Projekt zu beteiligen. Als kleine Geste werden wir jedes der Schulzimmer mit dem Namen des  Spenders versehen und ihm so ein  Sträusschen winden

Was entstehen sollte:
PARQUESSUMA

In Itapissuma wurde vor genau 20 Jahren mit sehr viel Geld der Weltbank eine Riesenanlage gebaut. Das Grundstück ist 10 Hektaren gross und etwa 30% der Fläche ist genutzt, der Rest
ist brachliegendes, fruchtbares Acker- und Weideland. An Bauten und Anlagen sind heute vorhanden:
-- ein Kindergarten für Kleinkinder aus bedürftigen Familien; ein Tageshort (weil die Mütter tagsüber Muscheln und Austern suchen)
-- eine Grundschule (Angebot wie in Igarassu)
-- eine Aufenthaltsmöglichkeit für halbwüchsige Arbeitslose
-- eine funktionierende Schreinerei (zurzeit werden dort 1.000 Schulbänke geflickt)
-- eine sogenannte „vaca mecánica“; eine Maschine, die aus Soja Milchprodukte herstellen kann
-- eine perfekt funktionierende Bäckerei mit zwei Industriebacköfen
-- ein Theater / Kinosaal / Museum
-- eine „Sementeira“: eine Pflanzschule mit Setzlingen jeder denkbaren Sorte
-- ein grosser Brunnen, wo mittels Pumpe an Feiertagen Wasser aus dem Boden geholt wird und wo die Bevölkerung also ein erfrischendes Bad nehmen kann
-- ein Laboratorium für die Herstellung von Medizin aus Heilpflanzen
-- ein Sportplatz
-- eine Reinigungsanlage für Austern

Das Meiste davon liegt seit zehn Jahren im Dornröschenschlaf und wir sind dabei, mit dem so-eben neu gewählten Prefeitura-Team abzuklären, wieweit „RecifEscola“ und andere Träger-schaften die Anlage Parquessuma zu neuem Leben erwecken können. Es bieten sich dort so viele Möglichkeiten und natürlich sehen wir vor Allem auch die Chance, junge Menschen aus unserem Erziehungszentrum im „Loteamento“ nach Schulabschluss im Parquessuma handwerklich ausbil-den und ihnen so eine Startchance in ein einigermassen organisiertes Berufsleben geben zu kön-nen.  

Recife, Ende November 2008        Pablo Stähli, Präsident „RecifEscola“




 



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